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Aktuelles für die Mitglieder des Arbeitskreises

 

 

 Liebe Mitglieder des Arbeitskreises Ergotherapie!

 

 

Es ist geschafft!!! Der Arbeitskreis und Kongress in Wien 2018 sind vorbei und wir denken, dass es ein sehr gelungenes und konstruktives Treffen war.

 

AK Ergotherapie 2018 in Wien

 

Dafür möchten wir uns als Arbeitskreissprecher und wissenschaftlicher Beirat nochmal bei allen Teilnehmern und vor allem aber bei den Organisatoren des Arbeitskreises, Veronka Ehrenberger und ihrem Team aus dem Rehazentrum Weißer Hof, ganz herzlich bedanken!

Es war ein Treffen mit so manchen Überraschungen, Diskussionen und am Ende ein Treffen mit einigen Ergebnissen. Nur durch eine gute Organisation, euren Einsatz, die konstruktiven Vorschläge und eure Bereitschaft zur Mitarbeit lebt der Arbeitskreis! Nur so können wir die ergotherapeutische Behandlung von Patienten mit einer Querschnittlähmung stetig verbessern und unseren Patienten die beste Rehabilitation für ein möglichst eigenständiges Leben bieten.

 

Da die Überarbeitung des Protokolls noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird, hier für allen nochmal eine kleine Zusammenfassung der wichtigsten Infos und Ergebnisse des diesjährigen Arbeitskreises:

Aus persönlichen Gründen ist die 2. Arbeitskreissprecherin Lisa Gugglberger vom Rehazentrum in Bad Häring von ihrem Amt frühzeitig zurückgetreten. Liebe Lisa, wir wünschen dir alles Gute für die kommende Zeit und bedanken uns nochmal herzlich für die gute Zusammenarbeit! J Als Nachfolger wurde Harald Ziemens aus Bad Wildungen gewählt! Auch dir, lieber Harald, vielen Dank für dein Engagement und auf gute Zusammenarbeit!

 

Leider hat sich für die Wahl zum wissenschaftlichen Beirat kein Kandidat gefunden. Ulli Pfetzing aus Hessisch-Lichtenau hat sich daher nochmal für 1 Jahr bereit erklärt das Amt zu übernehmen. Vielen Dank auch dir, liebe Ulli, für deinen Dienst und die Bereitschaft das Amt noch bis 2019 auszuüben. Im kommenden Jahr 2019 steht also die Wahl des wissenschaftlichen Beirats nochmal auf der Agenda! Jeder von euch darf sich bis dahin Gedanken machen, wer für dieses Amt in Frage kommt oder ob ihr euch das vielleicht sogar für euch vorstellen könnt! Vorschläge werden gerne auch jetzt schon entgegen genommen!

Neue Arbeisgruppen haben sich gefunden:

 

1. AG Behandlungsempfehlung zur Überarbeitung des „Manual der ergotherapeutischen Rehabilitation von Menschen mit Querschnittlähmung“

 

2. AG Curriculum Ergotherapie (hier haben sich verschiedene AGs zusammengefunden, um die verschiedenen Module auszuarbeiten)

 

Basismodul 2 (Grundlagen der Ergotherapie) Hier wird noch tatkräftige Unterstützung benötigt! Bitte meldet euch bei Kirstin Allek!

Modul 1 (Behandlung der oberen Extremität)

Modul 2 (ADL)

Modul 3 (Rollstuhl)

Modul 4 (Mobilität)

Modul 5 (Technische Hilfen)

Modul 6 (Beratung, Erprobung, Versorgung)

 

3. Die AG-Demenz wird für 2019 einen Workshop für den Kongress organisieren, sowie ein Abstract für einen Vortrag am Kongress einreichen. Die Ausarbeitung einer „Behandlungs-empfehlung“ zur Ergänzung des „Manual der ergotherapeutischen Rehabilitation von Menschen mit Querschnittlähmung“ wird ausgearbeitet! Auch hier können sich Interessierte anschließen. Meldet euch einfach bei Sabine Kerlin aus Hamburg.

Gabriele Fix-Bischof und Uwe Schonhardt werden sich an der Ausarbeitung der „Leitlinien Ergebniserhebung“ beteiligen! Vielen Dank auch an euch beide für euer Engagement! J

Die beiden haben sich bereiterklärt am 06.07. nach Lobbach in die Manfred-Sauer-Stiftung zu fahren, um den Arbeitskreis Ergotherapie bei der Ausarbeitung der Leitlinie zu vertreten! Rebekka Tomaschek aus Nottwil (Mitarbeiterin an der Leitlinie und Koordinatorin/Assistentin von Frau Dr. Anke Scheel-Sailer aus Nottwil) hat uns beim Arbeitskreistreffen im Weißen Hof über die Fortschritte der Leitlinie berichtet und uns nochmals eingeladen an den Konsensuskonferenzen teilzunehmen. Aus verschiedenen Gründen war das bisher leider nicht möglich.

 

Von Hartmut Pöhlmann aus Zürich haben wir ein kurzes Update über den GRASSP-Test (Version 2) bekommen. Ein großer Diskussionspunkt war, dass die Testabatterie in Deutschland nur schwer zu bekommen ist. Hier wird versucht Abhilfe zu schaffen. Bei Fragen zum GRASSP V2 könnt ihr euch gerne direkt an Hartmut oder auch an Urs Albisser wenden.

 

Der Vortrag von Karen Afeldt aus Bad Aibling und Harald Ziemens aus Bad Wildungen hat uns Überblick über das Tapen und die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten gegeben. Durch einige Fallbeispiele wurden die Anwendungsmöglichkeiten im Bereich Querschnittlähmung verdeutlicht. Leider war die Zeit am Ende zu kurz, um den Teilnehmer des AK das Ausprobieren der verschiedenen Anlagen zu ermöglichen.

 

Anhand von 2 Fallbeispielen wurde von Katharina Haberle aus Tobelbad und Tanja Beichl aus dem Weißen Hof die Möglichkeiten der Tetrahandchirurgie erläutert. Ein wirklich sehr interessanter Einblick in die Möglichkeiten, die wir zur Rehabilitation der Handfunktion inzwischen haben. Auch in Österreich scheint sich diese Art der Rehabilitation zu etablieren.

 

Dieses Thema wird uns auch in den nächsten Jahren noch weiter begleiten, sodass wir darüber auch zwischen den Zentren in regem Austausch bleiben sollten, da wir und vor allem unsere Patienten davon nur profitieren können.

 

Einen sehr interessanten Einblick in die Entwicklung eines neuen Umfeldkontrollsystems gaben uns 3 Studenten von der FH Technikum Wien. Ihre App „Asterics Ergo“ bietet eine einfache, kostengünstige, intuitive und individuelle Möglichkeit der Umfeldsteuerung für die Patienten. Nähere Informationen könnt ihr dem Protokoll entnehmen oder euch auf http://www.asterics-academy.net/tools/asterics-ergo informieren.

 

Die AG Demenz hat im letzten Jahr ihre konstruktive Arbeit fortgesetzt und die Ergebnisse präsentiert. Eine sehr ausführliche Auflistung der Behandlung der verschiedenen Lähmungshöhen mit der Zusatzdiagnose Demenz, sowie nochmal allgemeine Informationen zum Umgang mit kognitiven Einschränkungen, der Therapiegestaltung, der Umgebungsgestaltung, sowie Vorschlägen zu Therapiematerialien. Auch dieses Thema wird uns die nächsten Jahre weiter begleiten.

 

Nächstes Jahr in Koblenz steht der Kongress unter dem Motto „Querschnittlähmung im Alter. Abschieben oder Rehabilitieren“. Hier möchte die AG (wie oben erwähnt) ein Abstract einreichen, sowie einen Workshop berufsübergreifend anbieten. Interessierte sind gerne zur Mitarbeit eingeladen.

 

Bei der Vorstellung selbsthergestellter Hilfsmittel hatten wir einen regen Austausch über verschiedene Adaptionen aus verschiedenen Zentren. Es wurden Adaptionen zum Thema Nahrungsaufnahme (Gabel, Löffel, Messer), zum Thema ISK, verschiedene Schreibhilfen und viele weiter interessante Hilfen vorgestellt. Vielen Dank nochmal an alle, die sich eingebracht haben!

 

Es werden Steckbriefe der einzelnen Hilfsmittel erstellt, an das Protokoll angehängt und auf der Homepage veröffentlicht.

Wir vom Leitungsteam haben noch einige Informationen zu verschiedenen Themen weitergegeben:

  • Wer Themenvorschläge für Artikel im „Paraplegiker“ hat, möge diese bitte an die 1. Arbeits-kreissprecherin Doro Haas aus Murnau oder direkt an Kevin Schultes vom FGQ weitergeben.

  • Die Mitarbeit an der Leitlinienentwicklung „obere Extremität“ wurde durch Diana Sigrist-Nix angefragt. Hier werden noch Freiwillige gesucht.

Zum Schluss noch eine Anregung:

 

Der AK trifft sich nur einmal pro Jahr und die Zeit zum Austausch kommt meist zu kurz. In diesem Jahr haben wir uns sogar noch zwischen Ende des Arbeitskreises und Beginn des Kongresses in einer Kleingruppe getroffen, um Fragen aus den Zentren zu besprechen!

 

Die Idee wäre, dass wir auch über das Jahr verteilt den Mailverteiler wieder vermehrt nutzen und gezielte Fragestellungen an andere Zentren richten können. Das funktioniert natürlich nur, wenn derjenige, der eine Frage stellt auch eine Antwort bekommt! Vielleicht wäre es bis zum AK 2019 einen Versuch wert! Wir sollten die Chance nutzen und auf das breitgefächerte Expertenwissen aus den Querschnittzentren in Deutschland, Österreich und der Schweiz zugreifen.

In diesem Sinne wünschen wir euch eine gute, konstruktive und harmonische Zeit bis zum Arbeitskreis und Kongress 22. – 25.5.2019 in Koblenz. Wir werden euch bis dahin über Neuerungen auf dem Laufenden halten – per Mail oder Newsletter.

 

 

Liebe Grüße,

 

eure Arbeitskreissprecher Doro und Harald und die wissenschaftliche Beirätin Ulli